China – Tag 3: Erfindergeist und Ideenreichtum

Hier geht langsam unser vierter Tag in China zu ende und das bedeutet es wird allmählich Zeit für den Bericht über gestern.
Morgens trafen wir uns alle noch ein wenig gejetlaged beim Frühstück und gingen danach gleich zur Messehalle. Da wir bereits wussten, wo unsere größten Soft- und Hardwareprobleme lagen, konnten alle gleich loslegen. So verbrachten viele von uns den Vormittag auf dem Spielfeld, um die Entwicklungen direkt testen zu können.
Einige von uns sind zum Mittag in ein nahe gelegenes Einkaufszentrum gegangen, wo es verschiedene kleine Stände mit frisch zubereitetem typisch chinesischen Gerichten gab. Vieles stellte sich als überraschend scharf heraus, aber insgesamt war es sehr lecker.
Als wir zurück in die Halle kamen, hatten einige von uns eine große Keramikfliese organisiert und wollten daraus Platten basteln, die man unter den Füßen der Hambots montieren könnte. Dies sollte den den Schwerpunkt der Roboter nach unten verlagern und so mehr Standfestigkeit bringen. Doch wie schneidet man zwei gleichgroße Quadrate aus einer Fliese ohne richtiges Werkzeug? Die hilfsbereiten Volunteers konnten uns zwar eine Kreissäge besorgen, diese war jedoch nur für Holz geeignet und schmolz unter dem harten Keramik dahin. So blieb uns nichts anderes übrig, als zu versuchen die Fliese an einer scharfen Kannte durchzubrechen. Das klappte erstaunlich gut, zog aber die Blicke aller Umstehenden auf sich.

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Auch die Probleme der Darwins beim Laufen schienen sich nur mit Hardwaremodifikationen lösen zu lassen. Da wir ja bereits auf den German Open verschiedene Möglichkeiten für die Füße ausprobiert hatten, kamen wir schnell zu einer Lösung: Flaschendeckel sollten es sein. Diese schraubten wir mit der Öffnung nach unten unter die Darwinfüße, sodass sich der Umfang der Fußsohle nicht verkleinert, aber die Roboter mehr Halt im hohen Kunstrasen finden. Damit kamen wir plötzlich relativ gut voran.
Langweilig wird es nie bei den Bit-Bots.

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Viel los in der RoboCup AG

Nachdem wir uns von unserem Teamevent letzte Woche im Arriba Erlebnisbad erholt hatten, konnten wir uns nun wieder mit neuer Energie unseren Forschungsprojekten widmen.
So konnten wir diese Woche die erste Version des neuen Subboards, das für die bessere Motoransteuerung sorgt, fertigstellen und warten jetzt nur noch darauf, das es gefräst und gelötet wird. Außerdem ist das LCD-Board für den neuen Roboter fertig, das zum Einen zur Ausgabe von Debug-Daten dient, als auch die Entwicklung direkt am Roboter durch Touchunterstützung erleichtert. Es bedarf nur noch kleinerer Überarbeitungen.

Zudem fand in dieser Woche auch das große „Mergetreffen“ statt, wo wir die Pläne der verschiedenen Bereiche der AG für die kommende Saison aufeinander abgestimmt haben.

Und dann gab es auch noch Einiges zu Planen für sehr bald anstehende Themen wie das „Projekt RoboCup“, das wir im kommenden Wintersemester als Lehrveranstaltung anbieten und den RoHOW, den „Robotic Hamburg Open Workshop“, den wir zusammen mit dem RoboCup Team der Technischen Universität Hamburg Harburg veranstalten.

Um auch die Softwareentwicklung nicht zu vernachlässigen haben wir uns noch zu einem spontanen Coding-Wochenende getroffen, das wir mit einem gemütlichen Grillen abschließen werden um mit neuer Energie in die kommende RoboCup-Woche zu starten.

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Wir sind zurück :)

Auch die letzten Bit-Bots haben es nun gut eine Woche nach der WM geschafft den Weg nach Hause zu finden. Nachdem wir noch die letzten Sonnenstrahlen und Regentropfen des brasilianischen Winters mitgenommen haben, sind wir nun wieder im normalen AG-Alltag angekommen, überraschender Weise mit ähnlich gutem Wetter wie in João Pessoa. Für die nächsten Wochen steht schon einiges  auf der Agenda: Wir haben viele neue Ideen und Eindrücke mitgebracht die wir nun mit Blick auf die WM nächstes Jahr in China anfangen umzusetzen. Denn nach der WM ist vor der WM 😉

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Rundum gut versorgt

Nachdem wir uns gut an unserem Wunschplatz eingerichtet hatten, konnte es auch gleich losgehen. Als großes Projekt haben wir beschlossen Atlas wieder lauffähig zu machen. Damit war ein Großteil der Hardwareabteilung den ganzen Tag über gut beschäftigt. In der Software schien es hingegen vor allem viele kleinere Projekte zu geben, wie beispielsweise den Weg des Feldspieler zum Ball effizienter zu gestalten. Gespickt wurde der netten Tag von gemütlichen Pausen. Unsere Verpflegung, die aus besonders viel Obst und Gemüse bestand war schon besonders. Spätestens als der Gaskocher draußen aufgebaut wurde und wir wenig später Spaghetti mit selbstgemachter Tomatensauße genossen, war auch dem letzten Team in der Halle klar, dass wir diesmal uns nicht von einem täglichen gesunden Mahl abhalten lassen würden und es eben doch Alternativen zum Lieferservice gibt.  Mit vielen Tests und neuen Ideen ging unser erster erfolgreiche Tag in der Halle zu Ende.

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