Es spielen die „ZJU Dancer“ aus China gegen die „CIT Brains“ aus Japan um den dritten Platz auf dem RoboCup2013.
Der Live Stream startet wie immer kurz vor dem Spiel und ist ca. 1 Minute verzögert:
Es spielen die „ZJU Dancer“ aus China gegen die „CIT Brains“ aus Japan um den dritten Platz auf dem RoboCup2013.
Der Live Stream startet wie immer kurz vor dem Spiel und ist ca. 1 Minute verzögert:
Gestern war für uns der achte Tag hier in Eindhoven und die langen Tage zehren an unseren Kräften. Trotzdem waren wir gestern wieder aktiv in Entwicklung und Austausch mit anderen Teams.
Beim Viertelfinale haben wir den Fumanoids alle Daumen gedrückt – leider erfolgslos, denn sie sind nach dem 0:7 gegen CIT Brains Kid aus dem Turnier ausgeschieden. Anschließend kam es dann zu angeregten technischen Diskussionen, bei der die Idee auskam, wie man den Roboterfuß unserer Darwin menschenähnlicher gestalten könne. Nach längerem Planen wurde dann noch am Abend damit begonnen, die Idee umzusetzen. Die ersten Zwischenergebnisse sehen vielversprechend aus und wir werden auf jeden Fall weiter an der Idee forschen .
Parallel haben wir dann zusammen mit den Fumanoids den Besuchern die Gelegenheit gegeben, selber auszuprobieren wie schwierig die Bewegung für Roboter ist, in dem sie Feldspieler der Fumanoids ferngesteuert haben und versuchten gegen unsere Torwarte Glados und Tamara (ja, wir trainieren sie noch zum Allrounder) Tore zu erzielen. Dank einiger Paraden wurde dies den Zuschauern nicht gerade leicht gemacht.
Mit Tamara haben wir dann auch noch ein paar Tests mit einem Ball in Standard-Fußballgröße gemacht. Auch wenn der Ball fast größer als sie ist, gelang es ihr ihn zu schießen!
Auch mit den gedruckten Köpfen und Atlas haben wir getestet.
Die Bilder des Tages:
Samstag war auch der Tag der Technical Challenges. Hierbei geht es darum sich in bestimmten Situationen und Herausforderungen möglichst gut zu schlagen, die in der Regel noch nicht im normalen Spielverlauf auftreten.
Teilnehmen konnten die Teams
* in der Throw-In-Challenge, bei der man zu einem Ball laufen, ihn aufheben und dann zu einem schwrzen Pylon werfen;
* in der Hig-Kick-Challenge, bei der ein Ball über ein Hindernis ins Tor geschossen werden muss;
* in der Obstacle-Avoidance and Dribbling-Challenge, bei der zwischen Pylonen auf dem Feld durchgedribbelt werden muss;
* sowie in der Double-Pass-Challenge, bei der zwei Roboter sich den Ball gegenseitig zupassen, während sie um Pylone herum spielen.
Die Schwierigkeit dieser Challenges für einen Roboter darf nicht unterschätzt werden und so waren dann auch nur wenige Teams erfolgreich. In der Throw-In-Challenge war insbesondere die korrekte Positionierung zum Ball das Problem, ebenso wie beim High-Kick wo das Hochschießen des Balls die Teams vor große Schwierigkeiten stellte. Ungleich schwieriger aber schien die Obstacle Avoidance zu sein, da fast immer nicht der Weg zwischen die Pylonen hindurch gefunden wurde.
Wir haben gerade beschlossen das Spiel um den dritten Platz um 12:00 sowie das Finale um 14:00 zu übertragen, da wir Zuhause oft gefragt werden wie eigentlich der Stand der Technik aussieht. Die Spiele der TOP 4 sollten da einen guten Einblick geben.
Die Mannschaften, die dies Jahr im Finale um den Weltmeistertitel spielen können, stehen nun fest.
Im ersten Halbfinale schlug Team Darwin die ZJUDancer, im zweiten Halbfinale schlug dann AUTMan die CITBrainsKid.
Um 12:00 geht es dann also heute im kleinen Finale um den dritten Platz zwischen ZJUDancer und CIT BrainsKid.
Das Finale ist ab 14:00 zwischen Team DARwIn und AUTMan und spätestens gegen etwa 15:00 Uhr sollte der neue Weltmeister feststehen.
Übrigens wurde Bente die Ehre zuteil für das Schiedsrichtergespann des kleinen Finales ausgewählt worden zu sein 🙂
Scheint wohl so also ob die Niederlande unser Team behalten möchten. Nachdem wir vor Beginn der WM schon einmal der Universität Amsterdam zugeordnet worden waren (was nach einer E-mail von uns geändert wurde), durften wir heute folgendes auf der offiziellen Seite mit den Ergebnissen bewundern:
Es freut uns natürlich, dass wir so beliebt sind, dass wir dieses Angebot bekommen und Amsterdam wäre bestimmt eine tolle Stadt für unser Team. Trotzdem müssen wir das Angebot leider ablehnen, da wir zurück zu unserer Universität nach Hamburg müssen.
Schöne Grüße an dieser Stelle auch an das hier mitlesende Dutch Nao Team von der University of Amsterdam 🙂
Auf Wunsch hier die Ergebnisse zum Viertelfinale:
| Team Darwin | vs | MRL-HSL | 8 | : | ‚2 |
| EROS | vs. | AUTMan | 1 | : | 3 |
| ZJUDancer | vs. | Hanuman KMUTT | 6 | : | 1 |
| Berlin United – FUmanoids | vs. | CIT Brains Kid | 0 | : | 7 |
Edit: Die offziellen Ergebnisse findet ihr unter www.robocup-2013.org/humanoid-kid-size-results – allerdings sind wir schneller und dort sind die Viertelfinalspiele zur Zeit noch nicht eingetragen.
Die Fumanoids haben uns gebeten ihr Spiel gegen die CIT Brains aufzuzeichnen.
Beide Mannschaften sind sehr gut, darum wird das Spiel für euch vielleicht auch interessant sein:
Wieder ist ein ereignisreicher Tag vorbeigegangen. Aufgrund der Erschöpfung (viele lange Tage) leider erst heute der Bericht zum gestrigen Tag:
Während die Zuschauer sich noch auf die Ankunft der niederländischen Königin vorbereitet haben, waren wir bereits mitten in den Vorbereitungen für unser erstes Spiel des Tages. Die Königin kam dann auch pünktlich zur Halbzeitpause bei uns vorbei und konnte unsere Koordinierung bei der Roboterwartung beobachten. Geholfen hat es uns leider nicht und wir haben uns als Gruppendritter zwar ganz gut geschlagen, kommen aber nicht weiter ins Viertelfinale. Immerhin konnten wir noch unseren neuen Kalibrierungsteppich auf seine Tauglichkeit zur Spielvorbereitung testen.
Für heute heißt das nun, dass wir hauptsächlich an der Technical Challenge weiterarbeiten und nebenbei den Fumanoids aus Berlin die Daumen drücken, die als letztes deutsches Team noch in der Endrunde vertreten sind und mit denen wir gestern abend noch Ideen ausgetauscht haben.
Als Testlauf für die kommenden Jahre, gab es gestern noch ein 5-gegen-5 Demo-Spiel auf einem doppelt so großen Feld, bei dem die beteiligten Teams jeweils einen Roboter stellen. Wir haben mit Glados den Torwart für das Team Magenta gestellt, der zur Freude des Teams und der Zuschauer ein paar glanzvolle Paraden zeigen konnte und nur ein einziges Tor zuließ. Das Endergebnis war nach einem spannenden Spiel dann schließlich ein 1:1.
Tagsüber zwischen 9 und 21 Uhr haben wir viele Zuschauer in der Halle, die interessiert den Spielen folgen. Doch wie sollen die Teams in den letzten zwei Stunden motiviert bleiben, wenn die Zuschauer die Hallen verlassen haben müssen? Die einfach Antwort: eine Tribühne voller Roboterzuschauer, die von den Besuchern tagsüber selber zusammengebaut und gestaltet werden können.