Zweite Gruppenpahse

Auch heute war wieder ein ereignisreicher Wettbewerbstag. Um 14.00 Uhr traten wir in unserem ersten Spiel des Tages gegen Robit aus Südkorea an.  Wir arbeiteten weiter an der Ballerkennung um noch die letzten Probleme der Portierung zu beheben. Wir sind positiv überrascht wie einfach, dank unseres neuen Frameworks, der Softwareaustausch klappt.
 
Gleich zu Beginn des Spieles erlitt Minibot bei einem Sturz einen Motorschaden: Die Schulter war gebrochen und der Patient musste erstmal behandelt werden. Zum Glück fahren wir immer gut ausgerüstet mit Reservemotoren auf Wettbewerbe und konnten den Motor einfach wechseln. Daher war Minibot zum Ende des Spiels wieder einsatzfähig, aber verletzungsbedingt vorläufig nur als Torwart. Hans, der Roboter der Wolves,  hatte inzwischen sowohl gut das Tor verteidigt, also auch einige Male den Ball in Richtung gegnerisches Tor bewegen können. 
Auch Hans, dem Roboter der Wolves, ging es nicht besser. Ein Sturz sorgte für einen Genickbruch, der mit viel Heißklebe behandelt werden musste. Robit hatte eine große Chance ein Tor zu schießen. Unglücklicherweise hatten sie aber den Ball so weit geschossen, 10 cm vor unsere Torlinie um genau zu sein, dass sie ihn aus den Augen verloren und kein Tor schossen. Durch seinen Genickbruch konnte Hans den Ball nicht mehr genau lokalisieren und trat mehrere Male in die Luft ohne den Ball zu treffen. Daher endete das Spiel 0:0 unentschieden.
 
 
Im zweiten und letzten Spiel des Tages um 18.00 Uhr spielten wir gegen die FUmanoids. In der Pause zwischen den Spielen konnten wir noch einige Verbesserungen vornehmen, sodass wir sogar einige schritte im Spiel gehen konnten nachdem wir den Ball sogar erkannt hatten. Prompt fiel Minibot hin und durch einen Fehler (wahrscheinlich im verarbeiten der Messwerte des Accelerometers) wälzte er sich mehrfach auf dem Spielfeld. Wir finden er hat das mit dem verletzten Profi-Fußballspieler schon ganz gut raus. Vorbereitet aus dem vergangenen Spiel hatten wir gleich die Heißklebe bereit gestellt. Aber es kam schlimmer: Kurz vor Spielbeginn merkte Nils einen Funkenflug bei Hans. Ein Kabel hatte sich gelöst und hatte einen Kurzschluss verursacht. Also musste schnell ein Lötkolben her, aber nach kurzer Operation war Hans auch wieder einsatzfähig. Der Kopf musste noch mehrfach wieder angeklebt werden.
 

 
Als Abschluss unserer Wettbewerbsphase wollten wir dann noch ein Teamfoto aufnehmen. Wir fanden schnell jemanden, der das Foto von uns aufnahm. Während wir noch dort standen, gesellten sich einige Teilnehmer und Besucher der IranOpen um uns herum, um unseren Roboter von Nahem zu sehen.  Natürlich gab es mit diesen auch Fotos und schnell waren wir eine Traube von 25 Menschen mit Hans, Minibot und uns in der Mitte.
 
 
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