Ligaforum

In unserem Team kommunizieren, diskutieren und tauschen wir uns viel miteinander aus.
Dies geschieht nicht nur auf direktem Weg, sondern auch über Mailinglisten, Jabber und Discourse-Forum.
Ein Ziel der RoboCup-Community ist der Austausch unter den Teams. Bisher gab es neben den verschiedenen Wettbewerben nur die Möglichkeit über Mail oder Mailinglisten (falls man mehr Leute erreichen wollte) zu kommunizieren. Um dies zu ändern haben wir nach Absprache mit anderen Teams ein Forum für den Austausch untereinander geschaffen und ein paar Bereiche angelegt, die wir schon mit ein wenig Inhalt gefüllt haben.
Ihr seid herzlich dazu eingeladen euch dort zu registrieren, um Fragen zu stellen, Anmerkungen zu geben und über eure neuen Ideen zu sprechen.
Bitte lasst euch nicht davon abschrecken, dass das Forum leer aussieht, denn alles Neue muss bei null anfangen.

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Teamevent Rabatzz

Eigentlich ist das Rabatzz ist ja für Kinder. Eigentlich. Aber zweimal im Monat öffnet dieser Indoorspielplatz für alle großen Kinder und das ist natürlich ein Angebot, dass wir nicht ablehnen konnten.

Gerade jetzt zwischen German Open und WM, wenn sich das Labor in einen Bienenstock verwandelt und jeder versucht,  alles auf die geänderten Regeln und die daraus resultierenden Probleme anzupassen, brauchen wir manchmal einen Ausgleich. Dieses Teamevent war somit geprägt von Trampolinspringen, Rutschen und Klettern im Mini-Hochseilgarten. Beim Fußballspielen konnten wir dann erleben, was wir unseren Robotern Tag für Tag abverlangen.

Vor Allem fesselten uns die über 100-fach vergrösserten Legosteine und der Aufbau einer Murmelbahn.

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Murmelbahn2

Nach einer gemütlichen Essenspause zum Kraft tanken ging es weiter, bis der Klang der einschläfernden Melodie, die alle Gäste zum Gehen bewegen sollte, uns vertrieb. Glücklich und erschöpft gingen wir mit der festen Absicht heim, es definitiv nochmal zu wiederholen.

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Lange Nacht der Wissenschaften in Berlin

Am Samtag um 12 haben wir uns getroffen und sind auf Einladung der Fumanoids  nach Berlin gefahren um an der Langen Nacht der Wissenschaften teilzunehmen.

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Nachdem wir mehr als drei Stunden lang alle Baustellen zwischen Hamburg und Berlin bewundern durften, kamen wir, fast pünktlich, kurz vor dem offiziellen  Beginn an und begannen sofort unsere Roboter spielfertig zu machen.

Den ganzen Abend lang konnten interessierte Menschen die Roboter spielen sehen und auch per Controller selber steuern. In spannenden Vorträgen erzählten die Fumanoids über den Robocup und seine Ziele. Untermalt wurde dies alles von den Klängen der Feuerwehrsirenen der im Nebenraum stattfindenden Ausstellung Brand – Wissenschaft – Feuerwehr:  Wie Mathematik hilft, Ihr Leben zu retten.

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Bis wir um Mitternacht einpackten, kamen viele Menschen vorbei die sich weder von drückender Hitze noch von einem Gewitter abhalten ließen. Das große Interesse an den Robotern hat uns, ein mal mehr, erfreut und beeindruckt.

Inzwischen sind wir heil und nach nur 3 Stunden fahrt wieder in Hamburg angekommen.  Wie die letzten Jahre auch, eine rundum gelungene Veranstaltung.

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Sommerfest der TUHH

Von wegen Sommer. Es windet und sieht die meiste Zeit nach Regen aus. Das hält die Besucherscharen aber nicht davon ab, zu dem Sommerfest der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) zu kommen. Neben vielen Ständen mit Essen, Vorführungen und Vorstellungen präsentieren sich auch die Hulks, ein befreundetes Roboterteam der TU, und haben uns eingeladen.

Angeblich sollen wir Gegner für ein Spiel stellen, ein Spiel, zu dem es nie kommt. Zwar haben auch wir unsere Probleme, alle Roboter zum Laufen zu bringen, aber wir haben immerhin eine Version für Teppichboden und orangene Bälle gefunden, und Tamara läuft abwechselnd autonom herum und lässt sich von den Besuchern per Controller steuern.

Viele Besucher schauen mal herein, sind fasziniert von den kleinen Robotern und möchten mehr wissen. Manche, wie zum Beispiel ein sechsjähriger Junge, möchten gar nicht wieder weg.  Aber all denen sei versichert, dass wir in diesem Jahr noch weitere Gelegenheiten zum Zuschauen bieten werden. Und wer weiß? Vielleicht sind wir ja auch im nächsten Jahr wieder beim Sommerfest der TU dabei.

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Unser erstes Paper

Nun ist es amtlich, die Hamburg Bit-Bots haben ihr erstes Paper veröffentlicht!

Das Thema ist unser neuer Roboter Hambot, über den wir ja bereits hier berichtet haben. Eingereicht hatten wir das Paper bereits vor einigen Wochen für den „Development Track“ beim diesjährigen RoboCup Symposium in Hefei. Bei diesem Teil des Symposium geht es um open source Entwicklungen, welche Einfluss auf den RoboCup haben. Was könnte da mehr passen als ein kompletter open source Roboter, welcher extra für RoboCup entwickelt wurde?

Auf dem Symposium darf Marc dann als Hauptautor den Roboter während einer sogenannten Postersession vorstellen. Dies ist ein typisches Verfahren bei Symposien, an dem mehrere Personen mit einem Poster ihre Entwicklung vorstellen und sich die Besucher aussuchen können, was sie sich ansehen wollen. Dies ist für uns natürlich eine super Gelegenheit für unseren Roboter zu werben und andere Teams zu überzeugen in Zukunft an dieser Plattform mitzuwirken.  Auch wenn man denken könnte, dass jetzt wo unser Paper fertig ist auch der Roboter fertig ist, stimmt dies natürlich nicht. Denn wir entwickeln stetig weiter und verbessern den Roboter immer weiter, damit wir in China dieses Jahr eine gute Figur machen.

Für uns ist dies natürlich ein sehr schöner Moment, da dies eine Anerkennung für unsere wissenschaftliche Arbeit ist. Natürlich motiviert das auch sehr, weitere Paper zu schreiben und sicherlich wird dies nicht die letzte Veröffentlichung von uns sein.

Wer mehr wissen will kann natürlich unser Paper lesen:

Hambot: An Open Source Robot for RoboCup Soccer

Oder auch die Dateien runterladen und mit dem Drucken eines eigenen „Hambot“ loslegen:

https://github.com/bit-bots

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Magdeburg Abschlussbericht

Besser spät als nie:

Wir sind natürlich wieder gut in Hamburg angekommen. Am Sonntag sahen wir noch beide Finalspiele: Die FUmanoids schafften es, ein reguläres Tor im Finalspiel gegen das russische Team Photon zu erzielen und wurden mit einem 1:0 offiziell zum König des (Kunst-)Rasens!. Auch das Finale in der SPL Liga war durchaus sehenswert, hier ging es weitaus taktischer zu, allerdings auf dem altbewährten Teppich. Dort gewannen die B-Humans das Finale 3:1 gegen Leipzig.

König des Rasens

Der König des Rasens

Inzwischen haben die meisten vermutlich den Schlaf nachgeholt, und alles was man sonst noch so in der Woche verpasst hat.

Dafür haben wir alle  schöne Erfahrungen mitgenommen. Weniger schön war natürlich die Erfahrung mit dem Spielgrund, aber wir verstehen jetzt noch besser, welche Herausforderung der Kunstrasen darstellt und arbeiten bereits eng mit anderen Teams aus der Liga zusammen, um das Problem gemeinsam zu lösen. Konkret arbeiten wir am Nachbau eines Fuß-Prototypen mit 3-Punktauflage und Drucksensoren, welcher an der Uni Boston entwickelt wurde.  Mit dem Autor der Arbeit stehen wir im Kontakt. Ziel ist es ein Exemplar bis zur WM in China im Einsatz zu haben. Dort wird es auch einen Kunstrasen geben (wenn auch voraussichtlich etwas leichter zu bespielen).

Zum Anderen ist es toll, dieses Gemeinschaftsgefühl zu erleben, wenn man zusammen kocht, speist, oder abends vor Müdigkeit albern wird. Die Hektik vor dem Spiel mitzuerleben, wenn alle versuchen, ihre Änderungen noch auf den Roboter zu bringen. Die Aufregung beim Spiel, ob denn alles so funktioniert, wie man es sich denkt.

Wir haben bis China noch Einiges zu tun, freuen uns aber auch schon auf die nächsten German Open in Magdeburg.

Teamfoto
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Magdeburg Tag 4: Wir sind raus

Wir alle haben gebangt, gehofft, gearbeitet, programmiert, jetzt ist es doch geschehen: Wir sind nicht ins Halbfinale gekommen.

Im Verlauf des Tages spielten wir gegen die FUmanoids und die Wulfs.

Spiel2

 

Wir haben nicht in einem regulären Spiel verloren, alle Round Robin Spiele gingen 0:0 aus, sodass es zu einem „Elfmeter-Schießen“ kam.

Das Tor wurde verschoben, damit die Roboter nicht über die Mittellinie laufen mussten, an der der Rasen zusammengelegt war, da dies allen Teams Probleme bereitet hatte.

Zudem wurde der Ablauf auf fünf Runden festgelegt: In der ersten war ein normaler Penalty Kick gefordert, in der zweiten Runde durfte man auch in den Strafraum laufen, in der Dritten ging es darum, den Ball am weitesten in Richtung Tor zu bringen, in der vierten darum am weitesten in Richtung Tor zu laufen, in der fünften darum am Weitesten zu laufen.

Die erste Runde verlief ereignislos. In der zweiten Runde schafften es die FUmanoids, die Bold Hearts und die Photons den Ball über die Torlinie zu dribbeln. Die Wulfs hatten ihren großen Roboter eingesetzt, der den Ball nicht fand, aber aufgrund seiner Größe (etwa doppelt so groß wie unsere) in der vierten Runde weiter lief, während Tamara mit dem Kunstrasen kämpfte und nicht fortkam.

Kick2

 

Es ist ein wenig ärgerlich, da wir in den Spielen bessere Leistungen zeigten und im Gegensatz zu anderen Teams Ballkontakt hatten, aber das hilft nun nichts.

Wir werden den Rest des Wettbewerbs Referees stellen, und uns darauf vorbereiten, bis China auf Kunstrasen laufen zu können.

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Magdeburg Tag 3

Der heutige Spieltag hat den Eindruck der letzten beiden Tage bestätigt, der Kunstrasen macht allen Teams extrem zu schaffen. Es ist höchst schwierig auf ihm aufzustehen, geschweige denn zu laufen. Zwar zeigten sich über den Tag hinweg Fortschritte, alle heutigen Gruppenspiele endeten aber 0:0.

Spielaufstellung

 

Spiel1
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Magdeburg Tag 2: Laufen ist schwierig!

Was für ein Tag!

Der Vormittag begann noch ruhig. Verschiedene Features wie Ball- und Torerkennung wurden getestet und verbessert, eine optimierte Aufstehanimation wurde getestet (von vorne aufstehen funktioniert ziemlich gut), das Laufen machte noch immer Probleme. Nach einem Referee-Training, bei dem angehende Schiedsrichter angeleitet wurden, ging es dann richtig los: Wir spielten zur Einstimmung ein Freundschaftsspiel gegen die FUmanoids.

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Bente, Robert and Fabian working with the roboters, probably working on walking

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Das Spiel endete in einem unspektakulären 0:0, die FUmanoids hatten erkennbare Probleme mit dem Rasen und unsere deutlich kleineren Darwins hatten so viel Kontrolle über ihre Bewegung auf dem Feld, wie ein Dreijähriger in einer Hüpfburg voller 12-Jähriger.

team_meeting

Uns war klar geworden: So würden wir nicht auf dem Kunstrasen laufen können. Nach einer Teambesprechung, bei dem alle ihre Ideen einbrachten, zog eine Truppe los zum Baumarkt. Wieder in der Halle ging es sofort ans Basteln. Ein Team brachte Stollen an Tamara an, ein weiteres Team probierte Kufen an Wilma aus. Das Dritte versuchte es mit Gummimatten.

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Kufen

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Nach jetzigem Stand funktionieren die Stollen am Besten (und sind auch noch fußballkonform!) Bis spät abends wurde daran gearbeitet und heute wird sich zeigen, inwieweit das Konzept funktioniert.

Das Rückwärtsaufstehen funktioniert indes auf dem Rasen nicht wirklich, aber aus der Vergangenheit besitzen wir noch eine Notfall-Animation, sodass sich unsere Roboter jetzt einfach auf den Bauch rollen und von dort aufstehen.

Hambot kann inzwischen stehen und ist dabei das Laufen zu erlernen. Aufgrund seiner Größe dürfte das Gras für ihn nur ein kleines Problem werden, daher wird mit Hochdruck daran gearbeitet. Es ist aber noch völlig offen ob wir ihn schon auf diesem Wettbewerb einsetzen können.

Hambot_stands

Wir blicken daher mit gemischten Gefühlen unserem ersten Spiel um 13:15 gegen das Team „Photon“ entgegen. Zum Einen werden die Regeländerungen dieses Jahr sicherlich zu einer schmerzhaften Lektion für alle Teams werden, zum Anderen sind es genau solche Bedingungen die einen Rahmen für Innovation schaffen.

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